HOFFNUNG FüR VW UND CO.? SöDER FORDERT NEUE KAUFPRäMIE FüR E-AUTOS

Elektroautos in Deutschland werden laut einer Untersuchung des Center Automotive Research (CAR) wieder teurer. CAR-Direktor Ferdinand Dudenhöffer erklärte, dass der Grund dafür die staatliche Förderprämie und damit der Anstieg der Verkäufe von E-Autos sei.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) forderte indes, die Förderprämie auf große Wagen auszuweiten, „damit die deutschen Hersteller Mercedes, VW, Audi und BMW davon profitieren“. Demnach sagte der CSU-Chef im ARD-Sommerinterview, die Koalition wolle im Herbst eine Überarbeitung der E-Auto-Prämie angehen. Von einem Tankrabatt wirkt er hingegen nicht überzeugt: „Das wird sich in den nächsten Monaten zeigen.“ Söder kritisierte außerdem die Zwölf-Uhr-Regel: Sie funktioniere seinem Gefühl nach nicht und habe auch keine große Wirkung.

  • Geboren am 05. Januar 1967 in Nürnberg, verheiratet, 4 Kinder.
  • Studierte von 1987 bis 1991 Rechtswissenschaften in Erlangen.
  • Von 1992 bis 1993 absolvierte er ein Volontariat beim Bayerischen Rundfunk, anschließend war er als Redakteur beim Bayerischen Rundfunk tätig.
  • Seit 1983 ist er Mitglied in CSU und JU und seit 1994 Mitglied des Landtages.
  • Seit dem 16. März 2018 ist Söder Bayerischer Ministerpräsident.

VW und Co.: E-Autos werden teurer

Das CAR untersuchte die Listenpreise abzüglich der Rabatte der aktuell gängigsten Modelle – 25 Verbrenner-Neuwagen, 25 vollelektrische Autos und 15 Plugin-Hybride. Der Marktanteil von Elektroautos stieg demnach im Juni auf 28,6 Prozent, während die Rabatte für E-Autos von 17,8 Prozent im Juni leicht auf 17,6 Prozent im Juli sanken.

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Dagegen stiegen die Rabatte für Verbrenner-Modelle von 18,4 auf 19,4 Prozent. Höhere Rabatte auf Verbrenner gewährten demnach etwa die Hersteller Audi, Opel und BMW. Sie lagen bei bis zu 31,5 Prozent. „Das sind schon sehr hohe Nachlässe“, erklärte Dudenhöffer.

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Der Transaktionspreis – also der Listenpreis minus Rabatt – für die 25 meistgekauften Verbrenner-Modelle lag laut CAR im Schnitt bei 32.302 Euro im Juli. Bei den Elektroautos lag der Durchschnittspreis demnach bei 34.665 Euro, bei Plugin-Hybriden mit ihrem doppelten Antrieb bei 46.252 Euro. „Wir gehen davon aus, dass ab 2027 durch die vermehrten Angebote von chinesischen Autobauern die Preisposition der Plugin-Hybride verbessern werden“, erklärte der Autoexperte abschließend. (mit afp)

2026-08-05T12:58:06Z