ADAC: DIESE AUTOS BLEIBEN AM MEISTEN LIEGEN – IST EURES DABEI?

Wer einen dieser Gebrauchtwagen fährt, sollte die Nummer der Pannenhilfe besser immer griffbereit haben.

Die gute Nachricht zuerst: Autos werden immer zuverlässiger. Das zeigt die neue ADAC-Pannenstatistik für das Jahr 2026 unterm Strich deutlich. Selbst zehn Jahre alte Fahrzeuge haben heute nur noch halb so viele Pannen wie ihre Altersgenossen vor einem Jahrzehnt. Dieser positive Trend zieht sich durch fast alle Klassen und Marken wie Audi, BMW oder Mercedes, die mit durchweg soliden Ergebnissen überzeugen. Doch wo viel Licht ist, gibt es auch Schatten.

Die Pannenursache Nummer 1 bleibt ein alter Bekannter: die 12-Volt-Starterbatterie. Fast die Hälfte aller Einsätze der Pannenhelfer (45,4 Prozent) geht auf ihr Konto. Interessant ist auch der Vergleich zwischen den Antriebsarten: Gleichaltrige Elektroautos haben deutlich seltener eine Panne als Verbrenner.

Die folgende Liste der Pannenkönige zeigt, um welche Modelle ihr besser einen Bogen macht:

Kleinwagen: Opel Meriva (Baujahre 2016–2017)

Der Opel Meriva war vor allem als praktischer Kompakt-Van für Familien bekannt. Sein besonderes Merkmal waren die gegenläufig öffnenden hinteren Türen, die den Einstieg erleichtern sollten. In der ADAC Pannenstatistik fallen die letzten beiden Produktionsjahre 2016 und 2017 negativ auf und kassieren eine schlechte Bewertung.

Toyota Yaris (Baujahre 2021–2023)

Eigentlich ist der Toyota Yaris ein Musterknabe und als Kleinwagen für seine Zuverlässigkeit und seinen effizienten Hybrid-Antrieb berühmt. Umso mehr überrascht das schlechte Abschneiden der jüngeren Baujahre. Laut ADAC ist die Ursache klar: eine anfällige 12-Volt-Batterie, die viele Fahrzeuge lahmlegt.

Toyota Yaris Cross (Baujahre 2022–2023)

Was für den normalen Yaris gilt, betrifft leider auch seine SUV-Variante, den Yaris Cross. Auch bei diesem beliebten Mini-SUV sorgt die Starterbatterie bei den jüngsten Baujahren für überdurchschnittlich viele Pannen. Toyota hat das Problem nach eigenen Angaben erkannt und arbeitet an Lösungen.

Nissan Qashqai (Baujahr 2019)

Der Nissan Qashqai gilt als einer der Begründer des Crossover-Booms und ist europaweit ein Bestseller. Er verbindet die Optik eines SUVs mit den praktischen Abmessungen eines Kompaktwagens. In der Statistik des ADAC fällt jedoch das Baujahr 2019 als unzuverlässig auf.

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Renault Scénic (Baujahre 2018–2019)

Als klassischer Kompakt-Van bot der Renault Scénic viel Platz für Familien und wurde für sein komfortables Fahrgefühl geschätzt. Die vierte Generation des Modells zeigt in der Pannenstatistik für die Baujahre 2018 und 2019 allerdings Schwächen und landet damit auf der Verliererliste.

Toyota C-HR (Baujahre 2020–2022)

Mit seinem polarisierenden Design ist der Toyota C-HR ein echter Hingucker unter den kompakten Crossovern. Technisch teilt er sich die Plattform mit anderen Toyota-Modellen – und leider auch deren Schwachstelle. Die 12-Volt-Batterie ist auch hier der Hauptgrund für die vielen Pannen bei den Baujahren 2020 bis 2022.

Toyota Corolla (Baujahr 2023)

Der Corolla ist eines der meistverkauften Autos der Welt und ein Synonym für Zuverlässigkeit. Dass ausgerechnet dieses Modell auf der Pannenliste auftaucht, ist eine echte Überraschung. Beim jüngsten Baujahr 2023 scheint es laut ADAC jedoch gehäuft Probleme zu geben, die zu Pannen führen. Wie oft Toyota hier auffällt, ist angesichts der bekannten Zuverlässigkeit allein schon irritierend.

Mazda 3 (Baujahr 2020)

Der Mazda 3 wird oft für sein schickes Design und sein hochwertiges Interieur gelobt, das an Premium-Marken erinnert. Er gilt als sportliche Alternative in der Golf-Klasse. Die Statistik zeigt jedoch, dass der ansonsten so solide Japaner im Baujahr 2020 überdurchschnittlich oft liegen blieb.

Mazda CX-30 (Baujahr 2020)

Als SUV-Ableger des Mazda 3 teilt sich der CX-30 nicht nur dessen ansprechende Optik und die Technik, sondern anscheinend auch die Anfälligkeit im Baujahr 2020. Wer sich für das schicke Crossover-Modell interessiert, sollte bei diesem Jahrgang also besonders genau hinschauen.

Ford Kuga (Baujahr 2021)

Der Ford Kuga ist eines der beliebtesten Familien-SUVs auf dem deutschen Markt und überzeugt mit viel Platz und einer breiten Motorenauswahl. Die Pannenstatistik 2026 trübt das Bild jedoch für den Jahrgang 2021, der im Vergleich zu seinen Konkurrenten negativ abschneidet.

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Opel Insignia (diverse Baujahre)

Als früheres Flaggschiff von Opel war der Insignia als Langstreckenfahrzeug beliebt. Doch die Zuverlässigkeit ist ein wiederkehrendes Thema. In der ADAC-Statistik schneiden die Baujahre 2016 bis 2019 sowie das Jahr 2022 schlecht ab, was ihn zu einem der Sorgenkinder in seiner Klasse macht.

Toyota RAV4 (Baujahre 2017–2022)

Der RAV4 ist einer der weltweit meistverkauften SUVs und gilt eigentlich als Inbegriff der Zuverlässigkeit. Die Statistik zeichnet jedoch ein anderes Bild: Über gleich sechs Baujahre hinweg kämpft das Modell mit einer hohen Pannenanfälligkeit. Erneut ist die Starterbatterie das Kernproblem.

Hyundai Ioniq 5 (Baujahre 2022–2023)

Der Ioniq 5 ist eines der Aushängeschilder der neuen Elektro-Generation und wird für sein Design und seine Ladetechnik gefeiert. Doch ein Bauteil namens ICCU, das für die Ladung der 12-Volt-Batterie zuständig ist, sorgt für massive Probleme. Fällt es aus, bleibt das E-Auto liegen. Hyundai hat darauf bereits mit einem Rückruf reagiert.

Ford S-Max (Baujahre 2016–2018)

Auch der als sportlicher Familien-Van bekannte Ford S-Max gehört zu den Verlierern. Die Baujahre 2016 bis 2018 zeigten in der Auswertung eine erhöhte Pannenanfälligkeit.

Fiat Ducato (Baujahre 2016–2021, 2023)

Er ist die unangefochtene Nummer eins als Basis für Wohnmobile und ein zuverlässiges Arbeitstier für Lieferdienste. Umso ärgerlicher, dass der Fiat Ducato in der Pannenstatistik über viele Baujahre hinweg (2016–2021 und erneut 2023) negativ auffällt. Gerade bei einem Fahrzeug, das für Freiheit im Urlaub oder reibungslose Abläufe im Job sorgen soll, sind Pannen besonders frustrierend.

Renault Master (Baujahr 2019)

Der Renault Master ist ein vielseitiger Transporter, der bei vielen Handwerksbetrieben und Logistikunternehmen im Einsatz ist. Er wird für sein gutes Ladevolumen und seine praktischen Lösungen geschätzt. In der Zuverlässigkeit zeigt er jedoch eine Schwäche: Das Baujahr 2019 fällt in der ADAC-Statistik durch eine erhöhte Pannenquote auf.

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2026-04-23T15:32:59Z