VW-SCHLACHTSCHIFF SCHMIERT AB: DER GRUND LIEGT AUF DER HAND

Zugegeben: Überraschend kommt das Ergebnis des Rankings nicht. Vor allem in Großstädten mit dichtem Verkehr dürfte jeder das Problem kennen: Nach der Arbeit fährt man nach Hause – und findet einfach keinen Parkplatz. Und selbst wenn sich endlich eine Lücke auftut, ist sie oft so knapp bemessen, dass Einparken zur echten Geduldsprobe wird. Daher sollten Fahrzeuge im Stadtverkehr bestimmte Anforderungen erfüllen, um alltagstauglich zu sein.

Der ADAC hat sich in einer aktuellen Auswertung gezielt mit der Stadttauglichkeit moderner Autos beschäftigt. Bewertet wurden unter anderem Länge, Breite, Rundumsicht und der innerörtliche Verbrauch. Ein Modell fiel dabei besonders negativ auf: Der VW Amarok. Das große Pickup-Modell landete gemeinsam mit dem Ford Ranger Raptor auf dem letzten Platz. Verwundern tut das aber weniger.

VW-Schlachtschiff schmiert ab

Wie tauglich sind Autos im Stadtverkehr wirklich? Um das herauszufinden, testete der ADAC in den vergangenen Jahren rund 500 Modelle und fasste die Ergebnisse in einem Ranking zusammen. Wenig überraschend: Besonders die Klein- und Kleinstwagen schneiden im Vergleich gut ab. Mit ihrem kleinen Wendekreis lassen sich selbst enge Parklücken leichter meistern. Gewinner des Rankings ist der Renault Twingo E-Tech, welcher mit einer Note von 1,9 am besten abschneidet, dicht gefolgt vom Honda e (Note 2,0) und dem Smart forfour EQ (Note 2,2), welcher den dritten Platzbelegt.

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Deutlich schlechter bewertet wurden dagegen größere und längere Fahrzeuge. Vor allem Pickups erhielten wegen ihres bauartbedingt großen Wendekreises Punktabzüge. So teilten sich der Ford Ranger Raptor und der VW Amarok den letzten Platz. Die beiden bildeten mit der Note 5,1 die Schlusslichter. Nur unwesentlich besser (Note 5,0) schnitt die 7er Reihe von BMW ab.

VW-Modelle in den Top-10

Überraschend ist das Ergebnis allerdings kaum. Mit einer Länge von rund 5,35 bis 5,39 Metern, einer Breite von etwa 1,90 Metern (ohne Spiegel), einer Höhe von circa 1,88 Metern und einem Wendekreis von rund 13 Metern ist der VW-Amarok schlicht schwerer zu manövrieren als ein kompakter Kleinwagen.

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Und auch wenn der Amarok den letzten Platz belegt hat: Ganz so schlecht steht VW im Gesamtvergleich nicht da. Der Seat Mii electric erreichte Platz vier, der VW up! e-up landete auf Rang sechs und der Skoda Fabia schaffte es auf Platz acht.

Nach diesen Kriterien bewertet der ADAC

Der ADAC bewertete die Stadttauglichkeit moderner Autos anhand mehrerer spezifischer Kriterien, darunter die Länge und Breite des Fahrzeugs, die Rundumsicht sowie der innerörtliche Verbrauch. Diese Faktoren sind entscheidend, um herauszufinden, wie gut ein Auto im dichten Stadtverkehr funktioniert, insbesondere wenn es um das Finden und Einparken in engen Parklücken geht. Klein- und Kleinstwagen schnitten dabei besser ab, da sie aufgrund ihrer kompakten Bauweise leichter zu manövrieren sind, während größere Fahrzeuge wie Pickups aufgrund ihres großen Wendekreises Punktabzüge erhielten.

2026-02-23T02:58:02Z